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Eine Hand fängt Wasser auf

Geplantes Tarifsystem

evd prüft neues Wasser-Tarifsystem 

Hier finden Sie alle wichtigen Informationen und Hintergründe zum geplanten neuen Trinkwassertarifsystem. Unsere Fragen-/Antwortenliste erläutert Ihnen die wichtigens Hintergründe und bietet Ausfüllhinweise für die Selbstauskunft.

Warum prüft die evd ein neues Tarifsystem?

In Deutschland ist es für uns selbstverständlich, dass uns jeden Tag rund um die Uhr frisches Trinkwasser zur Verfügung steht. Die evd versorgt täglich knapp 65.000 Menschen in Dormagen mit Trinkwasser in Lebensmittelqualität, zu einem fairen Preis und das zu jeder Zeit. Hinter der hohen Qualität und ständigen Verfügbarkeit des Trinkwassers steckt viel Arbeit für den Betrieb des Wasserversorgungssystems wie zum Beispiel für die Bereitstellung, Modernisierung und Erweiterung des Trinkwassernetzes. Die Kosten für die Wasserversorgung sind u.a. aufgrund der hohen Qualitätsanforderungen zum größten Teil verbrauchsunabhängig. Mehr als 80% der Kosten für die Wasserversorgung sind fixe Kosten, die unabhängig von der verbrauchten Wassermenge anfallen.

Wasserverbrauch pro Kopf sinkt in Dormagen

Trotz wachsender Bevölkerungszahlen ist der Wasserverbrauch in Dormagen seit Jahren konstant. Durch wassersparende Geräte und bewussterem Verhalten sinkt der Pro-Kopf-Verbrauch des Trinkwassers stetig. Der Bevölkerungszuwachs in Dormagen bedeutet zudem, dass das Leitungsnetz der evd z.B. durch Erschließung von Neubaugebieten stetig erweitert werden muss. Die Kosten für die Instandhaltung des Netzes steigen, wohingegen die Einnahmen der evd aufgrund des sinkenden Pro-Kopf-Verbrauchs konstant bleiben. Auch wenn die Wasserabnahme im Sommer steigt, werden die Einnahmen der evd auf Dauer nicht mehr ausreichen, um die anstehenden Investitionen zur Instandhaltung und Modernisierung der Wasserversorgung zu finanzieren. Das ginge nur mit stark steigenden Wasserpreisen. Dem will die evd entgegensteuern.

Zählergröße als Bemessungsgrundlage für den Grundpreis

Der Preis für Trinkwasser in Dormagen richtet sich derzeit zum größten Teil nach der Menge des verbrauchten Trinkwassers. Viele Wasserversorger haben ihr Tarifsystem bereits umgestellt, da dieses Preissystem nicht die tatsächlichen Kosten der Wasserversorgung abbildet. Der Grundpreis richtet sich im aktuellen Tarifmodell nach der Zählergröße. Je mehr Menschen in einem Haus wohnen und sich einen Zähler teilen, desto weniger fixe Kosten trägt jeder Einzelne und dass, obwohl sie dieselbe Leistung in Anspruch nehmen, wie eine Familie z.B. in einem Zwei-Familienhaus. Denn egal ob ein Haushalt viel oder wenig Wasser verbraucht, die Infrastruktur die bereitgestellt werden muss, ist dieselbe. Dadurch entsteht eine Unausgewogenheit in der Kostenverteilung, wodurch beispielsweise kleinere Eigenheime schlechter gestellt werden. Das soll ein neues Tarifsystem verhindern. Mit dem Systempreis, der auf Wohneinheiten basiert, wird deutlich mehr Tariffairness und Verursachergerechtigkeit erzielt.

Untersuchung eines neuen Wasserpreissystems

Die evd prüft derzeit, ob sich das Wassertarifsystem so ändern lässt, dass jeder Nutzer des Trinkwassernetzes einen ähnlich hohen Anteil der Kosten trägt und Einzelne nicht stärker belastet werden als Andere. Zudem bildet das aktuelle Tarifsystem der evd die tatsächlichen Kosten der Wasserversorgung nicht ab. 70% der Einnahmen durch die Wasserversorgung erzielt die evd derzeit über die verbrauchte Wassermenge. Diese Einnahmen sind aber variable, da sich der Wasserverbrauch je nach Witterung verändert und vom Verbrauchsverhalten der Wasserkunden abhängt. Nur 30% der Einnahmen sind für die evd fixe, also planbare Einnahmen, die durch den Grundpreis abgebildet werden. Demgegenüber stehen 80% der fixen Kosten, die die evd für den Betrieb des Netzes hat. Es wird also nur ein geringer Teil der fixen Kosten die die evd trägt, durch planbare fixe Einnahmen abgedeckt. Um diese Kostendeckungslücke zu reduzieren, prüft die evd ein neues Wasserpreissystem.