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Zum Verschwenden zu kostbar: Vorgaben der Energiesparverordnung (EnEV)

Thermagrafiekarte vor einem Haus

(vom 17.10.2018)

Im Rahmen der Energiewende hat die Bundesregierung ein ehrgeiziges Ziel: Bis 2050 soll der Gebäudebestand Deutschlands nahezu klimaneutral werden. So können – und müssen – Hausbesitzer und Bauherren einen wertvollen Beitrag zur Energiewende leisten. Das spart langfristig Kosten und dient der Umwelt. Was gesetzlich gefordert ist, steht in der Energieeinsparverordnung (EnEV).

Die überarbeitete Verordnung dient dem Ziel in Gebäuden Energie einzusparen. Schwerpunktmäßig widmet sich die EnEV 2014/2016 den Neubauten. Hier muss man von vornherein alle Vorgaben der EnEV erfüllen – und die sind seit Jahresbeginn 2016 nochmals verschärft worden. Daneben gibt es auch Vorschriften für bestehende Gebäude, also Vorgaben für nachträgliche Verbesserungen bei Modernisierungen.

Neubau: Wer heute baut, muss einen energieeffizienten Neubau errichten. Dabei wird zwischen Wohn- und Nichtwohngebäuden unterschieden.

Bestand: Wer in seinem bestehenden Haus die Heizung modernisieren oder die Gebäudehülle energetisch sanieren möchte, muss ebenfalls die Anforderungen der EnEV erfüllen. Ein für Hauseigentümer wesentlicher Punkt sind die Vorschriften zum Austausch alter Heizkessel, die vor Ende 1984 in Betrieb genommen wurden. Ob Handlungsbedarf besteht, hängt von der Art des Kessels ab.

Oberstes Ziel: Energieeffizienz

Entscheidend für die Energieeffizienz eines Gebäudes ist der Bedarf an Primärenergie.   Optimal ist eine energieeffiziente Heizung in einem gut gedämmten Haus mit möglichst geringen Wärmeverlusten. In den meisten Bestandsgebäuden müssen dazu mehrere Maßnahmen ergriffen werden. Wer vor Beginn der Heizsaison noch etwas tun will, kann mit der Heizungsanlage beginnen. Dazu sollte man Folgendes wissen:

Die Forderungen der EnEV sind verpflichtend. Der Gesetzgeber hat Bußgelder festgelegt, insbesondere für veraltete Heiztechniken. Ausnahmen gelten für Niedertemperatur- und Brennwertkessel. Wer alte Heizkessel trotz Betriebsverbot nutzt oder ungedämmte Leitungen nicht wie gefordert isoliert, muss mit einer empfindlichen Geldbuße rechnen. 

Zum Heizen und zur Warmwassererzeugung gibt es heute effiziente Technologien. Millionenfach bewährt hat sich zum Beispiel der Erdgas-Brennwertkessel, den man sehr gut mit einer solarthermischen Anlage (Warmwasser mit Sonnenenergie) kombinieren kann. Der Fachmann kann vorrechnen, wie schnell sich die Investition amortisiert.

Bauherren, die eine effiziente und energiesparende Heizung installieren lassen möchten, können sich bei der evd im Kundenforum auf der Mathias-Giesen-Straße 13 hierzu informieren.

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