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Vorsicht bei unseriösen Haustürgeschäften

(vom 13.03.2019)

Haustürgeschäfte passieren täglich hunderte Male in Deutschland - ein legaler Weg der Kundenakquise, wenn alles mit rechten Dingen zugeht.

„Das ist leider aber oftmals nicht der Fall“, sagt Ivan Ardines, Leiter des Vertriebes bei der evd. „Wir haben schon oft Fälle von Kunden gehabt, die von einem Haustürwerber mit unlauteren Methoden dazu gebracht wurden den Strom/- oder Gasanbieter zu wechseln, obwohl sie das gar nicht wollten.“

So auch im Fall von Manfred Dellhofen. Der 70-jährige Rentner ist schon Jahrzehnte Kunde der evd. „Ich hatte noch nie Ärger mit der evd und bin zufrieden. Wechseln wollte ich nie“, sagt er. Trotzdem haben Haustürwerber ihn dazu gebracht einen Stromvertrag bei einem anderen Versorger zu unterschreiben.

Es ging alles ganz schnell

„Es klingelte an meiner Tür, davor standen zwei Männer. Sie hatten ein Blatt in der Hand mit dem Logo der evd drauf. Es sah aus wie die Briefe, die ich immer von der evd bekomme. Einer der Männer sagte der Strom werde billiger und er bräuchte noch einige persönliche Angaben von mir. Im Glauben, dass die Männer von der evd sind, habe ich sie reingelassen“, erzählt Manfred Dellhofen.

Die Männer haben zwar nie behauptet, dass sie von der evd kommen, ihren wahren Auftraggeber haben sie aber auch nicht genannt. „Das ist der klassische Fall“, sagt Ardines. „Die Haustürwerber wissen was sie tun müssen, um Zutritt zu den Wohnungen zu bekommen. Das Blatt mit evd Logo in der Hand suggeriert dem Kunden man komme von der evd. Nicht zu erwähnen, dass sie im Auftrag eines anderen Lieferanten kommen gehört hier zur Masche und ist unlauterer Wettbewerb“, sagt Ardines weiter.

Als die Werber in der Wohnung waren ging alles ganz schnell. „ Einer der Herren hat die ganze Zeit auf mich eingeredet, an Einzelheiten kann ich mich gar nicht mehr so genau erinnern, weil es so viel und so schnell war“, erzählt Manfred Dellhofen weiter. Man fragte die persönlichen Daten des Kunden wie Stromzählernummer, Bankverbindung und Jahresverbrauch ab. „Dann wurde mir ein Formular zur Unterschrift vorgelegt. Das habe ich unterschrieben, danach sind die beiden Männer gegangen“, sagt Dellhofen.

Nachdem die beiden Männer weg waren, schaute sich Manfred Dellhofen den Vertrag einmal genau an und stellte fest, er hatte bei einem anderen Stromversorger unterschrieben.

Kunde hat Widerrufsrecht

„Wenn ein Kunde einen Vertrag eines Haustürwerbers unterschrieben hat, hat er das Recht diesen Vertrag innerhalb von 14 Tagen zu widerrufen. Dies gilt grundsätzlich – egal ob der Kunde mit unlauteren Methoden dazu gebracht wurde oder nicht“, erklärt Ivan Ardines. Die evd unterstützt ihre Kunden hierbei. „Betroffene Kunden können sich persönlich, per Telefon oder Mail an das Kundenforum der evd wenden. Wir bereiten dann den Widerruf gemeinsam mit dem Kunden vor, wenn der Kunde dies wünscht.“ Haustürgeschäfte sind in Deutschland bislang nicht verboten. „Doch die Werber an der Tür müssen ehrlich zu den Kunden sein und kommunizieren von welchem Versorger sie kommen. Alles andere ist unfair gegenüber dem Kunden. Gegen einen fairen Wettbewerb haben wir nichts, den Kunden sollten nur keine falschen Tatsachen vorgespielt werden“, sagt Ardines.

Die evd geht entschieden gegen solche unlauteren Methoden vor und ist des Öfteren schon gegen andere Versorger vor Gericht gezogen. „Nur so können wir unsere Kunden vor unlauteren Methoden schützen und verhindern, dass diese Versorger Verträge vermeintlich im Namen der evd abschließen“, so Ardines. Auch Manfred Dellhofen ist in Zukunft vorsichtiger: „Ich möchte andere Dormagener durch meine Geschichte warnen und sensibilisieren nicht alles ungesehen zu unterschreiben. Falls es doch mal passiert, sofort an die evd wenden - die hilft einem dann weiter“, sagt Manfred Dellhofen.

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