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Sonnige Aussichten

(vom 05.08.2019)

Der Solarpark der evd dient als Paradebeispiel für klimaneutrale Sonnenstromerzeugung im Rhein-Kreis Neuss. Davon überzeugte sich eine Gruppe aus Kolumbien, um die Idee mit in ihre Heimat zu tragen.

Licht einschalten, Smartphone laden, am PC arbeiten, ganz gleich zu welcher Zeit – das ist für uns in Deutschland selbstverständlich. Strom gibt es rund um die Uhr. In anderen Ländern der Erde ist das Luxus. In Kolumbien zum Beispiel sind weniger erschlossene oder dünn besiedelte Gebiete und abgelegene landwirtschaftliche Anwesen nicht an das öffentliche Stromnetz angeschlossen. Doch auch die Menschen dort sind auf Strom angewiesen. Gerade in diesen Gebieten liegt es auf der Hand, die Stromversorgung durch Photovoltaik sicherzustellen. So können abgelegene Häuser ihren Strom selbst vor Ort erzeugen und verbrauchen. Denn er bedeutet Lebensqualität: Ohne Strom läuft kein Fernseher, kein Ofen oder Computer. Der Rhein-Kreis Neuss ist Klimapartner kolumbianischer Gemeinden und trägt mit seinem Know-how dazu bei, dass Nachhaltigkeitskonzepte und Klimaziele dort erreicht werden können. Um unter anderem mehr über Photovoltaik zu erfahren, besuchte eine Gruppe aus Campohermoso den evd-Solarpark auf der ehemaligen Deponie in Gohr/Broich. Die Gemeinde Campohermoso liegt rund 200 Kilometer von der Hauptstadt Bogotá entfernt.

Engagement beflügelt

Falk Hesse und Carina Backhaus von der evd erklärten unter anderem dem Bürgermeister der 4.000-Einwohner-Gemeinde die Funktionsweise des Solarparks „sun dorado“. Neugierig ließen sich die Besucher Park und Sonnenstromerzeugung erklären, um das Wissen mit nach Kolumbien zu nehmen. „Der Besuch vermittelte uns einen guten Eindruck vom großen Einsatz für die erneuerbaren Energien im Rhein-Kreis Neuss. Das beflügelt auch unser Engagement für Projekte mit regenerativen Energien in Campohermoso. Schließlich geht es vor allem darum, die Güter der Natur zu schützen“, resümiert Bürgermeister Pedro Miguel López Vela.

 

Eine Chance für Dormagen, die Menschen und das Klima:

Auf der stillgelegten Deponie in Gohr/Broich hat die evd 2016 einen 6,6 Hektar großen Solarpark gebaut – den ersten in Dormagen und den größten im Rhein-Kreis Neuss. Die Leistung der Anlage reicht aus, um rund 800 Haushalte jährlich mit Strom zu versorgen. Da sie weniger Strom erzeugt, als nach Dormagen derzeit importiert wird, erfolgt keine Rückspeisung ins vorgelagerte Hochspannungsnetz. Der im Solarpark erzeugte Strom bleibt also zu 100 Prozent hier in Dormagen. Das Sonnenkraftwerk bietet Dormagen die Chance, einen großen Schritt in Richtung umweltfreundlicher Energieerzeugung vor Ort zu gehen. Es liegt auf einem künstlichen Hügel – dort ist Dormagen der Sonne tatsächlich am nächsten – und hat eine Leistung von knapp drei Megawattpeak. Gegenüber herkömmlicher Stromerzeugung wird die Umwelt dadurch um fast 2.000 Tonnen des klimaschädlichen CO2 pro Jahr entlastet.

Besucher-Gruppe aus Kolumbien
Die Besucher-Gruppe aus Kolumbien: (v. li.) Osmar Morales Novoa, Marcus Temburg, Edilfonso Garcia Mora, Pedro Miguel López Vela, Thiago de Carvalho Zakrzewski sowie Carina Backhaus und Falk Hesse.
evd Solarpark auf der ehemaligen Deponie in Gohr/Broich
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