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Erneuerbare Energien auf dem Vormarsch

(vom 22.05.2019)

Im vergangenen Jahr lieferten die erneuerbaren Energien in Deutschland erstmals so viel Strom wie Stein- und Braunkohle zusammen.

Das Jahr 2018 war eines der wärmsten Jahre seit Beginn der Wetteraufzeichnungen vor 130 Jahren. Laut dem Deutschen Wetterdienst (DWD) lag die Durchschnittstemperatur bei 11,6 Grad. Dieser Wert ist um mehr als 2 Grad höher, als der langjährige Durchschnitt. Dazu war das Jahr 2018 zudem noch sehr trocken, laut dem DWD zählt das vergangene Jahr zu den vier niederschlagsärmsten Jahren seit 1881. Laut der Europäischen Kommission sind dies alles Folgen des Klimawandels. Um die Folgen des Klimawandels zu reduzieren, hat sich die EU u.a. das Ziel gesetzt, 20% des Energiebedarfs der Union aus erneuerbaren Energien zu gewinnen.

Deutschland hat im vergangenen Jahr mit 35,2% Stromanteil an erneuerbaren Energien einen Sprung nach vorne gemacht. In 2018 stammte in Deutschland, laut Agora Energiewende Smart Energy for Europe Platform  (SEFEP) gGmbH, erstmals genauso viel Strom aus erneuerbaren Energien wie aus der konventionellen Stromerzeugung von Stein- und Braunkohle zusammen. Ein Hauptgrund hierfür war das sonnenreiche Jahr, das den Photovoltaikausbau kräftig vorantrieb. Ebenfalls erfreulich: 2018 sank die CO2-Emission in Deutschland um 4,5%. Grund hierfür sind aber (leider) keine Umwelt oder Energiewendemaßnahmen. Die schwächere Konjunktur in energieintensiven Industrien und ein geringerer Energieverbrauch sowie ein Absatzrückgang bei Erdgas, Heizöl und Diesel führten zur Reduktion des CO2-Ausstoßes.

Deutschland plant bis 2030 etwa 65 % des Stroms aus erneuerbaren Energien zu gewinnen. Hierfür ist eine deutliche Beschleunigung des Ausbaus der erneuerbaren Energien notwendig meint Agora.

Weitere Informationen:

https://www.agora-energiewende.de/

https://ec.europa.eu/clima/policies/strategies/2020_de   

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