Notrufnummer 

Entstördienst für Strom, Erdgas,
Wasser & Wärme (24h):

02133 971-11

Anschrift 

Mathias-Giesen-Straße 13
41540 Dormagen

Verwaltung: 02133 971-0
Kundencenter: 02133 971-81

Öffnungszeiten 

Aufgrund der aktuellen Beschränkungen zur Eindämmung des Coronavirus, sind die Räumlichkeiten der evd energieversorgung dormagen gmbh für den Kundenverkehr derzeit geschlossen. Wir sind weiterhin telefonisch und per E-Mail für Sie erreichbar.

Weitere Informationen erhalten Sie hier.

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Kundenservice: 

energie@evd-dormagen.de 

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info@evd-dormagen.de

Besondere Verantwortung - Sicherheit im Netz

(vom 23.03.2021)

Die evd hat als lokaler Energieversorger eine besondere Aufgabe: Sie muss Strom, Gas, Wasser und Wärme rund um die Uhr bereitstellen. Das geht nur, wenn der Netzbetrieb auch in Pandemiezeiten weitgehend normal weiterläuft.

Dass Strom, Gas, Wasser und Wärme rund um die Uhr verfügbar sind, ist für uns in Deutschland selbstverständlich. Dahinter steckt viel Arbeit die auch in Zeiten einer Pandemie weiterlaufen muss. Im Gegensatz zu vielen anderen Tätigkeiten können diese Arbeiten nicht vom Home-Office aus erledigt werden. evd-Geschäftsführer Klemens Diekmann erläutert uns im folgenden Interview wie die evd den Netzbetrieb in Dormagen aufrechterhält.  

Herr Diekmann, wie geht die evd mit der aktuellen Corona-Situation um?

Die evd mit ihrem Versorgungsauftrag für Strom, Gas, Wärme und Trinkwasser gehört zur sogenannten kritischen Infrastruktur. Wir als Versorger tragen gegenüber den Dormagener Bürger*innen und Unternehmen eine besondere Verantwortung für die Sicherstellung des Netzbetriebes. Bereits zu Beginn der Pandemie haben wir umfangreiche Maßnahmen ergriffen, um unsere Mitarbeiter*innen und unsere Kund*innen zu schützen und der Verbreitung des Corona-Virus entgegenzuwirken. Um den Netzbetrieb und somit die Versorgungssicherheit weiterhin aufrechtzuerhalten ist es notwendig, dazugehörende Arbeiten auch weiterhin auszuführen. Natürlich unter strengen Sicherheits- und Hygienemaßnahmen.

Ist die Versorgungssicherheit also auch in Zeiten der Pandemie gewährleistet?

Ja, der Netzbetrieb und die Störungsbehebung laufen wie gewohnt weiter. Es sind keine Engpässe in der Energie- und Wasserversorgung zu befürchten. Um die Sicherstellung der Versorgung auch zukünftig zu gewährleisten, führen wir weiterhin notwendige Baumaßnahmen zur Instandhaltung des Netzes durch. Die Arbeiten erfolgen unter hohen Sicherheitsbedingungen. Der Bereitschaftsdienst wurde in Teams aufgeteilt, die räumlich und zeitlich voneinander getrennt arbeiten. So werden direkte Kontakte zwischen den Kollegen vermieden und unsere Einsatzbereitschaft ist so jederzeit sichergestellt.

Warum wechselt die evd auch in Zeiten von Kontaktbeschränkungen weiterhin Zähler im Haus von Kund*innen?

Wie eingangs erwähnt, muss der reibungslose Ablauf im Netzbetrieb gewährleistet bleiben. Gesetzlich sind wir laut Eichgesetz dazu verpflichtet, Strom-, Gas- und Wasserzähler in vorgegebenen Abständen zu überprüfen und auszutauschen. Diese Arbeiten können wir nicht ohne Weiteres aufschieben. Wir kündigen den Zählerwechsel vorher schriftlich an. Im Kundenkontakt wird durch das Tragen einer Schutzmaske sowie der Einhaltung des Mindestabstandes die Gefahr einer Ansteckung praktisch ausgeschlossen. Da die Wechsel in der Regel im Keller oder Hausflur stattfinden, ist die Kontaktzeit in den meisten Fällen zeitlich sehr kurz. Unnötige Kontakte versuchen wir so gut es geht zu vermeiden. Auch die Verschiebung eines solchen Termins auf einen späteren Zeitpunkt ist im Einzelfall möglich.

Werden weiterhin Hausanschlüsse erstellt?

Das ist richtig. Um unserem Versorgungsauftrag nachzukommen, erstellen wir auch weiterhin Netzanschlüsse. Kund*innen, deren Ölheizungen zum Beispiel defekt sind, sind auf die Erstellung eines Gasanschlusses angewiesen. Dies gilt ebenso für Neubauten. Die Eigentümer*innen oder Mieter*innen möchten natürlich schnellstmöglich in die neue Wohnung oder das Haus einziehen. Hierfür muss das Objekt an das Strom- und Wassernetz und ggfs. an das Gasnetz angeschlossen werden. Derzeit haben wir aufgrund der Corona-Situation und der großen Nachfrage nach Erdgashausanschlüssen bereits längere Wartezeiten für die Erstellung neuer Anschlüsse. Würden wir alle Maßnahmen erst nach der Pandemie beginnen oder fertigstellen, müssten Kund*innen ein Jahr oder länger auf einen Anschluss warten. Gleiches gilt natürlich für die Sanierung von bestehenden Anschlüssen. Deshalb ist es essenziell, dass notwendige Maßnahmen wie der Zählerwechsel, die Sanierung und Erweiterung des Netzes sowie natürlich die Störungsbehebung weiterlaufen.

evd-Geschäftsführer Klemens Diekmann spricht über die Versorgungssicherheit in der Pandemie.
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