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evd setzt weiterhin auf umweltschonende Wärmeversorgung

(vom 03.08.2017)

Die evd und die Stadt Dormagen haben die Gestattungsverträge für Fernwärme um 20 Jahre verlängert

Dormagen. In den meisten Haushalten liefert eine eigene Heizung die nötige Wärme für kalte Winter- oder frische Frühlingstage. Aber auch ohne eigene Heizungsanlage kann man seine Wohnung wohlig warm bekommen. Das geht mit sogenannter Fernwärme. Gebäude, die an einer Fernwärmeleitung liegen, bekommen heißes Wasser durch ein Rohrleitungssystem ins Haus geliefert. Die Wärme wird dann an die einzelnen Heizkörper verteilt. Einfacher und bequemer geht es nicht.

Die evd energieversorgung dormagen gmbh möchte im Stadtgebiet künftig den Anteil an Häusern, die mit umweltschonender Fernwärme heizen, erhöhen. Um dieses Ziel zu erreichen, hat die evd mit der Stadt Dormagen einen neuen Gestattungsvertrag für die Fernwärmelieferung geschlossen. Der  Vertrag tritt ab dem 01.01.2018 in Kraft.

Bereits vor 20 Jahren hatten die evd und die Stadt Dormagen einen Fernwärmevertrag abgeschlossen. „Dieser galt allerdings nur für die Versorgung des Stadtteils Hackenbroich mit unserem  Heizwerk an der Kruppstraße und der öffentlichen Einrichtung rund um das Bettina-von- Arnim-Gymnasium und der Kreisberufsschule“, sagt Klemens Diekmann, Geschäftsführer der evd. Der neu geschlossene Vertrag gilt für alle Dormagener Stadtteile. „Hierdurch entstehen für uns Optionen, die Fernwärmenetze weiter auszubauen und zukünftig auch Nahwärmelösungen zu realisieren. Unser Ziel ist es, die neuen Gebiete mehr als bisher mit regenerativer Wärme zu versorgen“, sagt Diekmann.

Auch die Stadt Dormagen profitiert vom Ausbau des Wärmenetzes. Durch die Konzessionsabgaben erhält sie ca. 5400 € jährlich von der evd dafür, dass sie ihre öffentlichen Flächen (z.B. Straßen) für die Fernwärmeleitungen zur Verfügung stellt. „Die Vertragsverlängerung sichert zugleich Arbeitsplätze in unserer Stadt und stärkt langfristig unseren örtlichen Versorger“, sagt Bürgermeister Erik Lierenfeld.

Bürgermeister Erik Lierenfeld und evd-Geschäftsführer Klemens Diekmann bei der Vertragsunterzeichnung

Die evd betreibt in Dormagen zwei leistungsfähige Heizwerke, die heißes Wasser mit einer Temperatur von mindestens 70 bis 90 Grad Celsius für Fernwärmezwecke produzieren: Die benötigte Wärme wird überwiegend mit dem sauberen Energieträger Erdgas erzeugt. „Beide Heizwerke entstanden bereits in den 60er-Jahren, werden von uns aber fortlaufend modernisiert“, berichtet Christoph Reiter, Technischer Leiter der evd. „Im vergangenen Jahr wurde das Heizwerk Nord erweitert, um den Wohnpark Am Rath mit seinen 755 Wohnungen daran anzuschließen. Zudem wurde ein neues Blockheizkraftwerk (BHKW) dort eingebaut. Ein BHKW kombiniert die Erzeugung von Strom und Wärme. Die sogenannte Kraft-Wärme-Kopplung ist eine Technik, mit der die eingesetzte Energie weit effektiver und umweltfreundlicher ausgenutzt wird, als bei getrennter Strom- und Wärme-Erzeugung“, erklärt Reiter. Die Energieeinsparung liegt zwischen 30% und 50%.

„Als lokaler Energieversorger legen wir großen Wert auf Energieeffizienz und setzen deshalb auf moderne und umweltfreundliche Technik“, sagt Klemens Diekmann abschließend. 

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