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evd Solarpark „sun dorado“ offiziell eröffnet

(vom 11.05.2017)

Hohen Besuch aus Berlin hatte die evd energieversorgung dormagen gmbh am 11. Mai zur Eröffnung ihres Solarparks in Gohr/Broich zu Gast: Die rund sechs Hektar große Anlage, die die Umwelt im Vergleich zur herkömmlichen Energieerzeugung um fast 2.000 Tonnen Kohlendioxid jährlich entlastet, wurde an diesem Tag von Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hendricks offiziell  eingeweiht.

In einem feierlichen Rahmenprogramm bedanke sich evd-Geschäftsführer Klemens Diekmann zuerst bei den Beteiligten: „Ich möchte mich bei allen bedanken, die an diesem Projekt mitgewirkt haben. Angefangen bei der Bezirksregierung Düsseldorf, dem Rhein-Kreis Neuss, der EGN, der Stadt Dormagen, unserem Dienstleister Rheinland-Solar und natürlich meinen Mitarbeitern. Ohne Ihre Hilfe und Unterstützung würden wir hier heute nicht stehen können, vielen Dank“, so Klemens Diekmann.

In nur etwas mehr als einem Monat Bauzeit wurden 1447 Betonfundamente gegossen und 11 km Kabel für mehr als 17.000 m² Modulfläche verlegt. Die Leistung der Anlage von 2,8 Megawattpeak reicht aus, um rund 800 Haushalte ganzjährig mit Energie zu versorgen. Der im Solarpark erzeugte Strom bleibt zu 100% in Dormagen. Auch für die Unterstützung der Dormagener bedankte sich Klemens Diekmann: „Während des gesamten Projektes wurden wir durch die Dormagener unterstützt und positiv in unserem Vorhaben bestärkt.“

Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hendricks lobte das Dormagener Projekt: „Bis zur Mitte des Jahrhunderts wollen wir in Deutschland weitgehend treibhausgasneutral leben und wirtschaften. Deshalb brauchen wir einen stetigen und konsequenten Ausbau der erneuerbaren Energien in Deutschland. Aber die Belange der Natur und der Menschen vor Ort müssen wir gleichermaßen im Blick behalten.  Der Solarpark beweist, dass ein naturverträglicher Ausbau erneuerbarer Energien, Wertschöpfung vor Ort und Klimaschutz gleichzeitig möglich sind. Ein Vorbild das hoffentlich Schule machen wird.“

Dem stimmte auch der Landrat des Rhein-Kreis Neuss, Hans-Jürgen Petrauschke, zu: „Vom Müllberg zum Solarpark - wir stehen hier heute buchstäblich auf einer Erfolgsgeschichte. Als Eigentümer der Deponie freuen wir uns über die nachhaltige und umweltschonende Nutzung der Fläche und über Gohr/Broich als neuen Energiestandort. Beispielhaft haben seit Frühjahr vergangenen Jahres viele Partner an einem Strang gezogen und den Rhein-Kreis Neuss in seiner Bedeutung als Energiekreis weiter gefestigt."

Dormagens Bürgermeister Erik Lierenfeld sieht Dormagen in Sachen erneuerbarer Energien gut aufgestellt: „Dormagen ist eine Stadt, die den Sonnenschein buchstäblich im Herzen – und in ihrem Umweltbewusstsein – trägt. Bereits seit 1995 engagiert sich Dormagen für den Klimaschutz und treibt immer neue Projekte voran“. Ein Ziel, dass Dormagen auch in Zukunft gemeinsam mit der evd weiter verfolgen wird. „Der evd-Solarpark ist der erste in Dormagen und der größte im Kreisgebiet. Darauf sind wir sehr stolz", so Lierenfeld weiter.

Was dem evd-Solarpark noch fehlte, war ein offizieller Name. Hierfür rief die evd vor einigen Wochen  zu einem Namenswettbewerb auf, an dem sich knapp 100 Dormagener beteiligten. „Einen Namen aus so vielen tollen Vorschlägen auszusuchen, war gar nicht so einfach“, so Klemens Diekmann. Bundumweltministerin Dr. Barbara Hendricks enthüllte schließlich den Namen, den der evd Solarpark zukünftig tragen wird: „sun dorado“. „Wir haben uns für diesen Vorschlag entschieden, weil er alles beinhaltet: Sonne (sun), Dormagen (dor) und die Anlehnung an Eldorado“, so Diekmann.

Die Einsendung stammt von Melanie Adams aus Dormagen. Sie konnte leider nicht persönlich an der offiziellen Eröffnung teilnehmen. Die evd überreichte ihr deshalb den gewonnenen 500 € Reisegutschein bereits im Vorfeld der Eröffnung:  „Ich freue mich, dass mein Namensvorschlag ausgewählt wurde. Mein Vater war bereits vor Jahren Namensgeber für die Römertherme in Dormagen – das Talent liegt wohl in der Familie.“

 

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