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Vorübergehend härteres Trinkwasser in Teilen von Dormagen

(vom 25.07.2017)

Das Trinkwasser für die Dormagener Stadtteile Dormagen-Mitte, Rheinfeld, Delhoven, Hackenbroich, Hackhausen und Horrem ist seit heute härter als gewöhnlich. Dies wird voraussichtlich für einige Tage anhalten.

„Grund hierfür ist eine Störung in der Kalkmilchzuleitung in unserem Wasserwerk in Hackenbroich“, erklärt Christoph Reiter, Technischer Leiter bei der evd. Der Kalkmilchschlauch wird heute erneuert. Allerdings dauert  es voraussichtlich bis kommenden Montag, den 31.07.2017, bis sich die alte Wasserhärte wieder vollständig in allen  betroffenen Stadtteilen eingestellt haben wird. Kalkmilch wird dem Trinkwasser zugeführt damit es „weicher“ wird. Den Härtegrad des Wassers bestimmt der darin enthaltene Kalk. Je mehr Kalk im Wasser ist, desto „härter“ ist das Wasser. Kalk ist nichts anderes als gelöste Mineralien wie zum Beispiel Magnesium und Kalzium. Mit Hilfe der Kalkmilch kann die Härte des Wassers reduziert werden. Hartes Wasser kann zum Beispiel zu Verkalkungen von Haushaltsgeräten führen. Daher enthärtet die evd ihr Trinkwasser.

Der Härtegrad wird in den betroffenen Stadtteilen von 11,4°dH (deutscher Härte) auf 25°dH steigen. Das Trinkwasser für die südlichen Stadtteile liegt normalerweise im Bereich „mittel“. Ab sofort liegt es kurzzeitig im Härtebereich „hart“. Für die nördlichen Stadteile ändert sich in dieser Zeit nichts, diese werden nach wie vor vom Wasserwerk Mühlenbusch der Kreiswerke Grevenbroich versorgt.

Einstellung der Haushaltsgeräte anpassen

Den von der Umstellung betroffenen Wasserkunden rät die evd, ihre Haushaltsgeräte kurzfristig neu einzustellen. An der Spülmaschine kann in der Regel ein Härtegrad eingestellt werden. Bei der Benutzung der Waschmaschine sollten Verbraucher auf die Angaben auf der Waschmittelverpackung achten. Dort stehen Hinweise zur Dosierung in den verschiedenen Härtebereichen. Die Trinkwasserqualität wird durch den erhöhten Härtegrad nicht beeinträchtigt.

 „Das Wasser ist genauso gut kontrolliert und trinkbar wie gewohnt“, sagt Christoph Reiter.

Bei Fragen können sich Kunden unter Tel. 02133 971-0 melden.

 

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