Verwaltung

Interview mit Klemens Diekmann (evd news 03-2016)

(vom 17.09.2016)

Seit Juni ist Klemens Diekmann in Nachfolge von Wirtschaftsförderin Gabriele Böse einer der vier Sprecher der Lokalen Allianz Dormagen. In diesem Bündnis haben sich mehr als 130 Vertreter aus heimischen Unternehmen, Vereinen, Institutionen und der Bürgerschaft zusammengeschlossen. Sie alle wollen die Vielfalt der Industrie vor Ort und ihren Mehrwert für die Bevölkerung ins Bewusstsein rücken und gemeinsam den Wohn- und Wirtschaftsstandort Dormagen nach vorne bringen.

Hier finden Sie das ausführliche Interview aus den evd-news 03-2016.

 

 

„Unsere Stadt gemeinsam weiterentwickeln“

Im Gespräch mit Dipl.-Ing. Klemens Diekmann, evd-Geschäftsführer

 

Herr Diekmann, wie kam es dazu, dass man Sie zum Sprecher der Lokalen Allianz bestimmt hat?

Diekmann: Ich arbeite seit zwei Jahren im Arbeitskreis der Lokalen Allianz mit und sehe darin eine gute Möglichkeit, den Standort Dormagen voranzubringen. Wir wollen den Dormagenern vermitteln, welchen Mehrwert sie von den Unternehmen in ihrem Umfeld haben, und initiieren oder unterstützen gleichzeitig gesellschaftliche Projekte in der Stadt. Die evd als Infrastruktur-Dienstleister vor Ort hat für den Wohn- und Wirtschaftsstandort Dormagen eine große Bedeutung. Ich denke, diese beiden „Ämter“ lassen sich gut verbinden.

 

Was sind die Ziele und Aufgaben der Lokalen Allianz?

Diekmann: Gemeinsames Ziel der Mitglieder – Unternehmen sowie Einzelpersonen – ist es, den Wirtschaftsstandort Dormagen weiterzuentwickeln und die Industrieakzeptanz vor Ort zu stärken. Unternehmen bedeuten Arbeitsplätze und damit Wohlstand und Wertschöpfung in der Region. Der Lokalen Allianz geht es aber nicht allein um gute Bedingungen für die Wirtschaft, sondern ganz grundsätzlich um Lebensqualität für die Menschen, die hier wohnen und arbeiten. Diese Ziele decken sich mit dem, was wir als lokaler Versorger wollen.

 

Wie muss man sich die Arbeit der Lokalen Allianz vorstellen? Geht es da primär um Kontaktpflege und Erfahrungsaustausch oder gibt es auch konkrete Projekte, von denen die Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt etwas haben?

Diekmann: Sowohl als auch, obwohl der Fokus klar auf konkreten Projekten mit allgemeinem Nutzen liegt. Zum Beispiel haben wir die Veranstaltungsreihe „Industriepunkte“ entwickelt und im vergangenen Jahr schon zum dritten Mal durchgeführt. Dabei konnten die Bürger im Verlauf einer Woche unterschiedliche heimische Betriebe erkunden, unter anderem unser Wasserwerk. Über 120 Menschen haben diese Chance zu einem Blick hinter die Kulissen genutzt. Auch beim sportlichen Stadtteil-Wettbewerb „Dormagen bewegt sich“ war die Lokale Allianz Ideengeber und treibende Kraft. Ein anderes Beispiel ist das Projekt „Kauf Regional“ der Waldjugend Dormagen, das wir in diesem Jahr fördern. Mit Hilfe der Lokalen Allianz wird eine Internetplattform geschaffen, auf der sich Hofläden und Anbieter regionaler Produkte präsentieren.

 

Gibt es in diesem Jahr wieder eine besondere Aktion der Lokalen Allianz?

Diekmann: Ja, Anfang September werden wir erstmals eine Natur- und Umwelterlebniswoche veranstalten, zusammen mit heimischen Naturschutzverbänden, dem Umweltteam der Stadt Dormagen und weiteren Partnern. Die Bürger können an rund 20 unterschiedlichen Führungen, Bootstouren, Wanderungen oder Werksbesichtigungen teilnehmen. Denn wenn es um den Standort Dormagen und seine Lebensqualität geht, haben Natur und Umwelt natürlich einen hohen Stellenwert. Das wollen wir unterstreichen. Auch die Reinigung des Rheinufers im Grind steht auf der Agenda der Allianz. Das geht allerdings erst bei Niedrigwasser.

 

Haben Sie sich für Ihre Amtszeit als Sprecher der Lokalen Allianz etwas Spezielles vorgenommen?

Diekmann: Wenn ein Sprecher wechselt, ändern sich ja nicht die Ziele des Bündnisses als solche. Bürgermeister Erik Lierenfeld hat bei unserem Jahrestreffen gesagt, wir wollen unsere Stadt gemeinsam weiterentwickeln‘. Mit dieser Zielsetzung kann ich mich voll und ganz identifizieren – und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der evd Dormagen sicherlich mit mir.

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